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Wie finde ich Ideen für meinen Weg?

Du hast noch keine Ahnung was du machen möchtest und hängst immer wieder mit deinen Ideen fest?

Dann ist vielleicht die DISNEY Methode das richtige für dich, um dich auf den Weg zu bringen.

Diese Methode kannst du allein machen, aber auch mit einer vertrauten Person.

Es gibt drei aktive Rollen die du nacheinander einnimmst:

1. Der Träumer

Der Träumer geht davon aus, dass alles möglich ist. Er sieht keine Risiken und Probleme, sondern geht von einer idealen Welt aus. In dieser Rolle darf (und soll sogar!) ohne Grenzen fantasiert werden.

Diese Rolle fällt visionär veranlagten Menschen erfahrungsgemäß besonders leicht. Eher grüblerische Menschen müssen sich in dieser Rolle dazu zwingen, wirklich frei zu denken, statt in typische „Ja, aber …“-Haltungen zu verfallen. Schreib einfach alle Ideen auf die dir so kommen und stell dir folgende Fragen:

  • Was würdest du tun wollen, wenn du kein Geld verdienen müsstest?
  • Was ist dein Traumjob?

2. Der Realist (auch: Der Macher)

Der Realist betrachtet das Thema von der praktischen Seite:

  • Wie können wir das umsetzen?
  • Was ist alles zu tun?

Diese Rolle denkt weder überschwänglich positiv, noch übt sie Kritik, so ziemlich neutral.

Schreib dir auf, was du tun müsstest, um die Ideen vom ersten Stuhl umzusetzen. Denke hier nicht darüber nach ob dies überhaupt möglich ist.

3. Der Kritiker

Als dritte Person kommt die Rolle ins Spiel, die visionär denkende Menschen zur Verzweiflung bringt: Der Kritiker tut das, was der Rollenname verspricht – er übt Kritik. Wo lauern Probleme? Welche Stolpersteine und Widersprüche gibt es?

Hier kannst du die volle „ja-aber“Mentalität ausleben.

Der Ablauf

Versetze dich einfach nacheinander in diese drei Rollen. Es hilft den meisten, wenn du für jede Rolle einen Stuhl einnimmst.

Wenn du allein bist, ist es besonders wichtig, dass du auf die Einhaltung der Regeln achtest. Der Mensch ist nun einmal so gestrickt, dass er bevorzugt in bestimmte Denkweisen verfällt.

Tipp: Nutze einen Timer und zwinge dich, für einen bestimmten Zeitraum in einer bestimmten Rolle zu bleiben.

Als letztes kannst du dich nochmal etwas abseits setzen und als neutrale Person reflektieren:

1. Was lief gut?

2. Was lief schlecht?

3. Welche Rolle fiel dir einfach?

4. Was kannst du beim nächsten Mal besser machen?

Diese Methode kannst du solange spielen, bis du zufrieden bist mit dem Ergebnis.